Kommentare

Grüne Flora • 14.02.2023
EU und Nato haben gewiss auch Fehler im Umgang mit Russland gemacht. Aber man muss bei Argumentationen wie der von Verheugen aufpassen, dass am Ende keine Rechtfertigung für Putins Angriffskrieg entsteht. Nach dem Motto: Irgendwie haben wir die Russen ja doch provoziert.
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Hans Falkenau • 13.02.2023
Das Interview hat in der Tat ein paar interessante Passagen. Mich stört jedoch, dass Verheugen im Zusammenhang mit den Wunden des Zweiten Weltkriegs nur "Polen, die Ukraine, Belarus, Russland und die anderen Länder der früheren Sowjetunion" erwähnt, in denen es "keine Familie (gibt), die nicht Menschen verloren hat". Das ist alles richtig. Genauso richtig ist aber auch, dass Millionen Deutsche mit brutaler Gewalt aus ihrer Heimat vertrieben und Millionen von ihnen ermordet wurden. Er spricht von "Kaliningrad" und erwähnt nicht, dass dies das alte preußisch-deutsche Königsberg ist, die Krönungsstadt der preußischen Könige und Geburtsstadt von Immanuel Kant und vielen anderen.
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Marie Stüdemann • 13.02.2023
PS: Interessant ist auch Verheugens Satz: "Bezüglich der Ukraine wurde leider der Fehler gemacht, dass die EU gesagt hat, das Land müsse sich entscheiden zwischen EU und Eurasischer Union. Das war falsch, denn mit der Ukraine als Scharnier hätte die Idee eines Wirtschaftsraums von Lissabon bis Wladiwostok verwirklicht werden können."
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Marie Stüdemann • 13.02.2023
Interessante Gedanken, vor allem, "dass im Jahr 2008 mit dem Angebot an die Ukraine, Nato-Mitglied zu werden, willentlich und wissentlich eine Linie überschritten wurde, und dass dies für Russland wegen seiner Sicherheitsinteressen nicht hinnehmbar war. Obama hat Russland als eine Regionalmacht verspottet. Die EU hat den Beitritt der Ukraine vorangetrieben, ohne mit dem Nachbarn Russland zu reden."
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René Nehring • 13.02.2023
Hier ein nachdenklich stimmendes Interview mit Günter Verheugen über europa- und außenpolitische Fehler der letzten Jahre.
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